Französiche Sprache

Französisch belegt auf der Rangliste der Weltsprachen den neunten Platz, wenn man die Muttersprache als Grundlage nimmt. Französich als Kommunikationsmittel ist jedoch sehr viel weiter verbreitet. In Zahlen ausgedrückt, sprechen heute etwa 200 Millionen Menschen Französisch als Muttersprache oder Zweitsprache. Die meisten von ihnen, 44 Prozent, leben in Europa, dazu kommen 8 Prozent in Amerika, 46 Prozent in Afrika und zwei Prozent in Asien und Ozeanien.

Die Bedeutung von Französisch als Sprache, die der Verständigung vieler Menschen untereinander dient, wird klar, wenn man sich vor Augen führt, dass weltweit 118 Millionen Menschen in der Schule Französisch lernen und sprechen. In Anbetracht dieser Zahlen wird deutlich, dass Französisch - nur getoppt von Englisch - die Sprache ist, die an allen Schulen der Welt gelehrt und gelernt wird. In der UNO und anderen internationalen Organisationen gilt Französisch als wichtige Arbeitssprache und liegt hier mit Englisch auf gleicher Höhe, auch was das Abfassen von Dokumenten angeht. Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass Französisch eine Sprache der Diplomatie ist.

Wie kam es nun zur heutigen weltweit tragenden Bedeutung des Französischen? Der Anfang dieser Entwicklung ist im von drei großen Völkergruppen - Kelten, Aquitanier und Belger - bevölkerten Gallien angesiedelt. Mit der zunehmenden Romanisierung dieses Gebietes verloren die Sprachen der drei Völker immer mehr an Bedeutung, gingen jedoch nicht völlig verloren, sondern fanden Eingang ins Lateinische. Handel, aber auch Soldaten trugen zur Sprachmischung bei. Vor allen Dingen die spätere Prägung durch die Sprache der Franken ist von großer Bedeutung für die Entwicklung des Französischen vom 5. bis ins 9. Jahrhundert.

Aus all diesen Einflüssen und der Dominanz des Lateinischen, die aber später mehr und mehr zurückging, entwickelte sich das so genannte Vulgärlatein. Als Karl der Große sein Regiment antrat wichen Aussprache und Schreibung des Vulgärlatein stark voneinander ab, weswegen die karolingische Bildungsreform zu einer Zweisprachigkeit führte, die nicht ohne Verständigungsschwierigkeiten zwischen dem gemeinen Volk und der gebildeten Schicht führte. So bildeten sich verschiedene Dialekte heraus, unter anderem auch das Franzische, das von den Kapetingern besonders in Paris in der Ile-de-France - dem politischen Zentrum Frankreichs - gesprochen wurde. Unter Wilhelm dem Eroberer wurde das normannische Französisch die Hofsprache des Adels, diese Entwicklung schritt bis ins 17. Jahrhundert weiter fort und machte Französisch zur lingua franca des europäischen Adels. Dies wirkte sich wiederum darauf aus, das Französisch zur Sprache der Diplomatie und internationalen Beziehungen wurde.

Französisch ist auch eine der 3 Amtssprachen der Seychellen. Eine wunderbare Gelegenheit, um seine Sprachkenntnisse aufzufrischen. Es gibt nicht wenige Paare, die die Seychellen als Reiseziel für eine Hochzeitsreise ausgewählt haben. Seychellen Hotels werden im Internet, in den zahlreichen Reisebüros und in Katalogen zum Urlaubsziel hinreichend beworben. Es gibt dabei genauso eine Einteilung nach Sternen. Ein Hotel auf den Seychellen mit fünf Sternen wird bestimmt über eine bessere Ausstattung verfügen als ein Hotel, das mit drei Sternen ausgezeichnet wurde. Unterschiede ergeben sich aber dementsprechend auch beim Preis für die Übernachtung.

Der Begriff der Kommode kommt aus der französischen Sprache und heißt übersetzt so viel wie bequem. Es handelt sich um ein Schrankmöbel, das über eine Schublade verfügt. Der Geschichte nach soll die Entwicklung aus der Truhe oder einem Kabinettschrank hervorgegangen sein. Jedoch haben die Menschen die Vorzüge der Kommode gegenüber einer Truhe sehr schnell zu schätzen gewusst. Die Art von Möbel ist schon seit Beginn des 18. Jahrhunderts im Umlauf. Im Vergleich zu früher war nur keine Internetbestellung der Stücke möglich.

Wer im Berufsleben bestehen will und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben möchte, muss Sprachkenntnisse aufweisen. Dabei ist es schon lange nicht mehr nur die englische Sprache, die perfekt beherrscht werden muss, sondern auch die spanische oder die französische. Kein Wunder also, dass die Sprachreisen Frankreich hoch im Kurs stehen. Hier lässt sich das Erlernen der Sprache wunderbar mit dem Kennenlernen des Landes verbinden. Kultur und Menschen sind in Frankreich einzigartig und können auf einer Sprachreise kennen gelernt werden.