Studium in Frankreich
Mit seinem französischen Nachbarn verbinden Deutschland unzählige Austauschprogramme, die bereits auf schulischer Ebene starten. Nicht selten besteht daher bei Abiturienten und Studierenden der Wunsch ein Studium in Frankreich aufzunehmen. Als Zugangsvoraussetzung dafür ist das deutsche Abitur erforderlich. In der Regel ist eine Bewerbung um einen Studienplatz direkt bei den Hochschulen selbst am sinnvollsten.
Nach der ersten Kontaktaufnahme bekommt man auch von dort die entsprechenden Unterlagen zugeschickt. Allerdings ist es in Frankreich, wie auch in vielen anderen europäischen Ländern, notwendig, dass man über ausreichende Sprachkenntnisse verfügt. Diese können durch einen mit mindestens 'befriedigend' abgeschlossenem Leistungskurs im Fach Französisch nachgewiesen werden, oder aber über den international anerkannten Sprachtest (DALF). Schon vor der Bewerbung bei der Wunschuniversität sollte man sich vorab genau erkundigen, was dort erwartet wird, denn die Hochschulen haben einen gewissen Ermessensspielraum.
Studieren in Frankreich ist natürlich auch mit Kosten verbunden. Allerdings ist das Studium - im Gegensatz zu dem an deutschen Hochschulen - an den französischen Universitäten kostenfrei. Studiengebühren im herkömmlichen Sinn gibt es nicht, dafür sind aber bei der Einschreibung zwischen fünfzig und zweihundert Euro zu entrichten, zu diesen Kosten können auch noch zusätzliche Bearbeitungsgebühren hinzukommen.
Für deutsche Studierende kommen in Frankreich im Grunde genommen drei Hochschultypen innerhalb der kompliziert aufgebauten französischen Hochschullandschaft in Frage: Dies sind dies die staatlichen Universitäten, die Instituts Universitaires (in Anlehnung an die Hochschulen tätige Institute mit einer relativ hohen Eigenständigkeit) und die sehr angesehenen Grands Ecoles. Wobei bei den zuletzt genannten beiden Einrichtungen mit Studiengebühren zu rechnen ist.
Damit Studierwillige in Frankreich die richtige Hochschule für sich finden und das Einschreibprozedere gut bewältigen, stehen ihnen zahlreiche Austauschorganisationen helfend zur Seite. Sie unterstützen und fördern auch durch Teilstipendien, Auslandsbafög oder Bildungskredite. Interessierte sollten sich zum Beispiel an den DAAD (Deutschen Akademischen Austauschdienst), das französische Hochschulkolleg oder das Akademische Auslandsamt ihrer Universität wenden.
Nicht vergessen sollte bei einem Studium in Frankreich dass auch dort viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild gelegt wird. Eine Friseurschere sollte deswegen im Badezimmer nicht fehlen. Mit ihr können Spitzen geschnitten werden, die durch Spliss geschädigt sind oder es kann die gesamte Frisur etwas nachgeschnitten werden ? sofern das nötige Geschick dafür vorhanden ist. Die Friseurschere besitzt einen entscheidenden Vorteil gegenüber den normalen Haushaltsscheren: Sie ist schärfer und es ist ein präziseres Schneiden damit möglich. Die Haare werden so an der Schnittkante nicht noch zusätzlich angreifbar, denn die Schnittfläche ist klein und gerade.